Meine Kale&Me Saftkur – Erfahrungen
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Meine Kale&Me Saftkur – Erfahrungen

Ich und eine Saftkur – Niemals! Das dachte ich zumindest, und auch alle anderen. Aber da habe ich wohl falsch gedacht. Genauso verwundert wie ich selbst waren auch meine Freunde und Kollegen als ich Ihnen von meiner 3-tägigen Saftkur erzählt habe. Denn wer mich kennt, weiß, dass Essen das Wichtigste für mich ist. Aber nicht nur, dass ich besonders gerne esse. Nein, ich esse auch extrem viel und sehr schnell. Wie habe ich die Saftkur also überstanden und wie habe ich mich dabei gefühlt? Für alle, die auch über eine Saftkur nachdenken oder sich dafür interessieren, berichte ich hier über meine Erfahrungen mit der Kale&Me Saftkur.

 

Was ist die Kale&Me Saftkur?

Die 3-tägige Kale&Me Saftkur besteht insgesamt aus 18 Säften, die Dich mit Vitaminen und Nährstoffen versorgen. Täglich nimmst Du über den Tag verteilt 6 verschiedene kaltgepresste Säfte zu Dir. Die Reihenfolge der Säfte erkennst Du an der Nummerierung auf den einzelnen Flaschen. So weißt Du immer, welchen Saft Du als nächstes trinken solltest. Von Karotte, über Ananas bis hin zu Avocado und Sellerie ist alles dabei.
Zwei Tage vor Beginn Deiner Saftkur solltest Du bereits damit anfangen, Dich leicht und ausgewogen zu ernähren. Hier kannst Du zum Beispiel zu Rohkost und Flüssignahrung greifen. So beugst Du Heißhungerattacken während der Kur und bereitest Deinen Körper auf diese Challenge vor. Während den 3 Tagen solltest Du versuchen, wirklich nur die Säfte zu Dir zu nehmen und die Kur durchzuziehen. Wenn Du jedoch wirklich unerträglichen Hunger bekommst, kannst Du Dir auch eine Gemüse- oder Hühnerbrühe zubereiten.

 

Mit der Saftkur abnehmen?

Da Du natürlich viel weniger Kalorien zu Dir nimmst, kann dies auch zu einem Gewichtsverlust führen. Allerdings ist das Ziel der Kale&Me Kur keine Saftdiät mit kurzfristiger Gewichtsabnahme, sondern eine langfristige Umstellung des Ernährungsbewusstseins. Du sollst merken, wie sehr Dein Hungergefühl von Deinem Kopf und nicht Deinem Magen gesteuert wird. Die Kur ermöglicht Deinem Körper eine Auszeit und ist der perfekte Beginn für eine Ernährungsumstellung.

 

Meine Vorbereitung

Die Saftkur habe ich an einem Dienstag begonnen. Das heißt ab Sonntag war Schluss mit Brot, Nudeln und Snacks. 7 Tage ohne diese ganzen leckeren Dinge, wie soll ich das nur schaffen? Zu diesem Zeitpunkt war ich mir sicher, ich würde es nicht durchziehen. Zwei Tage vor der Saftkur, also Sonntag und Montag, habe ich mich ausschließlich von Obst und rohem Gemüse mit etwas Quark ernährt, um mich auf die darauffolgenden Tage vorzubereiten. Ich war sogar relativ satt, dafür, dass ich sonst viel mehr esse. Soweit, so gut.

 

Tag 1

Ab jetzt zählt es: 3 Tage lang nur Saft. Der erste Tag war auch noch ziemlich aufregend, da man ja gespannt ist, wie die ganzen Säfte schmecken und wie man sich fühlt. Und was ein Glück, der Morgen hat mit zwei super leckeren Säften begonnen. Pamela Pine und Catie Carrot haben mir den Start in den Tag auf jeden Fall erleichtert. In der Mittagspause gab es dann den Al Avocado Saft, der wirklich sättigend war. Rote Beete zur Kaffeezeit? Nein, danke! Aber Rosy Roots hat mir gezeigt, dass Rote Beete auch schmecken kann. Den Feierabend hat mir dann Kalvin Kale versüßt. Zum Abschluss gab es vor dem Schlafengehen noch den Amy Almond Drink, der mich für die Nacht satt gemacht hat. Tatsächlich hatte ich keinen Hunger, ein Wunder.

 

Tag 2

Wieso tue ich das eigentlich? Ach ja, ich möchte mich besser fühlen und bis jetzt klappt es ja auch ganz gut. Denn am zweiten Tag habe ich mich wirklich sehr fit gefühlt. Und das obwohl mein Magen am Morgen zuerst ziemlich geknurrt hat. Da ich die Säfte auf der Arbeit gelagert hatte, musste ich noch eine Weile abwarten. Doch nach dem ersten Saft war auch mein Hungergefühl wieder verflogen. Der zweite Tag lief eigentlich genauso ab wie der erste, nur dass ich etwas hungriger war. Mein Magen war schließlich auch ganz anderes gewohnt. Außerdem war ich am Abend noch im Fitnessstudio. Aber auch das hat ohne Probleme geklappt. Neben den 6 Säften á 320 ml habe ich täglich noch 1,5-2 Liter Wasser getrunken, das hat mir auch geholfen. Nach dem letzten Saft am Abend war ich dann auch wieder satt genug, um schlafen zu können. Während der Saftkur bin ich generell ziemlich früh ins Bett gegangen, da ich Angst hatte, später Hunger zu bekommen. Schlaf ist während der Kur besonders wichtig, um genügend Energie zu tanken.

 

Tag 3

Wow, der dritte Tag und ich habe es geschafft, zumindest bis jetzt! Auch am letzten Tag der Saftkur habe ich mich noch gut gefühlt: Ich war fit und hatte nicht mehr Hunger als sonst auch (den habe ich nämlich eigentlich immer). Am Abend habe ich allerdings kurz darüber nachgedacht, mir eine Gemüsebrühe warmzumachen. Allerdings hatte ich jetzt schon 5 Tage ohne eine richtige Mahlzeit überstanden, da würde ich den Rest der Kur auch noch überstehen. Und das habe ich auch geschafft. Wer hätte das gedacht?

 

Nachbereitung

Einen Tag nach der Saftkur habe ich wieder ausschließlich zu Rohkost gegriffen, um meinen Magen nicht direkt zu überfordern. Am zweiten Tag habe ich mich tagsüber von Obst ernährt und zum Abendessen gab es dann wieder die erste warme Mahlzeit: Gemüse aus dem Ofen. Lecker! Ich habe gemerkt, dass ich vor allem die Snacks, die ich zwischendrin zu mir nehme, weglassen kann. Und das habe ich auch bis jetzt beibehalten.

 

Was nehme ich aus der Saftkur mit?

Natürlich habe ich während der Kur immer wieder an Pizza, leckere Pommes oder Eis gedacht, aber tatsächlich habe ich mich nicht von meinem Heißhunger mitreißen lassen. Außerdem hatte ich während der Kur generell viel weniger Hunger als ich gedacht hätte. Die Säfte machen wirklich satt und haben mir gezeigt, dass man die ganzen Snacks zwischendrin nicht braucht. Auch die coolen Namen und das Design der Flaschen haben mir super gut gefallen. Die Flaschen kann man auch wunderbar zur Deko verwenden und verzieren jetzt als Blumenvasen unser Büro. Apropos Büro: Ganz besonders möchte ich mich nochmal bei meinen lieben Kollegen bedanken, die in der Zeit extra kein extrem leckeres, verführerisches Mittagessen mitgebracht haben. Ihr seid die Besten!

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