Emmas 9 Tipps gegen nächtliches Schwitzen
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Emmas 9 Tipps gegen nächtliches Schwitzen

Wer in der Nacht wach wird und in einem völlig durchnässten Schlafanzug aufwacht, der leidet unter Nachtschweiß. Doch was sind die Gründe dafür? Muss eine Krankheit dahinterstecken? Oder welche Ursachen hat Nachtschweiß? Aber noch viel wichtiger: Was kannst Du dagegen machen? Wir zeigen Dir 9 Tipps von Emma, wie Du dem nächtlichen Schwitzen entgegenwirken kannst.

 

Ursachen Nachtschweiß

Das nächtliche Schwitzen kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Ganz einfache Gründe wie etwa eine sommerliche und warme Nacht, in der die Temperaturen einfach nicht runter kühlen wollen. Hierfür gibt es übrigens viele Tipps in unserem Blogbeitrag: Emmas 10 Tipps gegen schwüle Sommernächte.
Ein anderer Grund kann ein zu warmes Schlafzimmer sein. Zum Beispiel wenn das Zimmer zu sehr beheizt wurde. Auch die falsche Bettdecke kann Grund für nächtliches Schwitzen sein. Ist sie zu dick oder hat eine besonders wärmespeichernde Füllung, dann kann es schnell mal zu warm werden in der Nacht.

Neben diesen ganzen Gründen kann auch die Ernährung oder ein Glässchen Alkohol zu viel am Abend der Auslöser sein. Wenn Du beispielsweise ein sehr scharfes Essen am Abend zu Dir nimmst, kann dich dies in der Nacht zum Schwitzen bringen. Nach einer durchzechten Partynacht mit ordentlich Alkohol ist ebenfalls die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, vom Nachtschweiß gestört zu werden. Zudem kann die Psyche eine Rolle spielen. Hat man besonders großen Kummer oder ärgert sich über etwas, dann kann auch das eine Ursache für Nachtschweiß sein.

 

Nachtschweiß aus medizinischer Sicht

Aus medizinischer Sicht betrachtet leidet man unter Nachtschweiß, wenn man über einen längeren Zeitraum in der Nacht schwitzt. Dabei kann das nächtliche Schwitzen so stark werden, dass man seinen Schlafanzug und das Bettlaken wechseln muss. Manche Menschen müssen sich sogar in der Nacht abduschen. Das Problem dabei, durch die nächtlichen Schwitzattacken wird natürlich Dein Schlaf gestört. Die Schlafstörungen führen am nächsten Tag zu Erschöpfung, Unwohlsein oder auch Unkenzentriertheit. Das nächtliche Schwitzen wird auch als nächtliche Hyperhidrose bezeichnet.

Bei Symptomen wie starkes nächtliches Schwitzen auf einen längeren Zeitraum hin betrachtet solltest Du in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Das Ganze kann verschiedene medizinische Ursachen haben. So zum Beispiel Infektionskrankheiten, Tuberkulose, Schlafstörungen oder auch Krebserkrankungen. Aber auch die Wechseljahre oder eine Schwangerschaft können mit Nachtschweiß einhergehen.

 

Emmas Tipps gegen nächtliches Schwitzen

Meist hat nächtliches Schwitzen ganz einfache Gründe, wie ein zu warmes Zimmer oder das falsche Schlafzubehör. Hier kommen unsere Tipps:

  • Trage in der Nacht weite und leichte Kleidung aus natürlichen Materialien. Es gibt auch wärmeausgleichende Materialien, diese sind ebenfalls von Vorteil.
  • Entspannungsübungen vor dem Schlafengehen können helfen, denn dann wird Stress abgebaut, der in der Nacht Schwitzen hervorrufen kann. Mache Deine Lieblings CD an oder lese ein schönes Buch.
  • Salbeitee soll gegen nächtlichen Schweiß helfen. Teste es und trinke vor dem Schlafengehen Salbeitee.
  • Achte auf die Zimmertemperatur. Es sollten zwischen 16 und 19 Grad im Schlafzimmer sein.
  • Vermeide es am Abend Alkohol zu trinken. Eine Partynacht darf natürlich trotzdem mal sein aber wer besonders anfällig für Nachtschweiß ist, der sollte abends auf das Glas Wein verzichten.
  • Verzichte auf scharf gewürzte Speisen am Abend.
  • Nehme am Tag ausreichend Flüssigkeit zu Dir.
  • Nutze die passenden Bettwaren. Im Sommer solltest Du eine besonders leichte Bettdecke nutzen. Außerdem sind atmungsaktive Bezüge wichtig.
  • Am besten sollte auch auf Nikotin verzichtet werden.

Diese ganzen Tipps von Emma können Dir helfen, wenn das nächtliche Schwitzen bei Dir keine krankheitsbedingten Ursachen hat. Wenn Du also weiterhin über einen längeren Zeitraum an starken nächtlichen Schweißattacken leidest oder noch weitere Beschwerden wie Schwindel oder Fieber hinzukommen, dann solltest Du auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

 

Hast Du Tipps?

Vielleicht hast Du Dich schon öfter mit dem Thema Nachtschweiß auseinandergesetzt. Wenn ja, hast Du hilfreiche Tipps? Wir freuen uns auf Deinen Kommentar!

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