Richtet Euch ein! Das sind die Schlafzimmer-Trends 2018
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Richtet Euch ein! Das sind die Schlafzimmer-Trends 2018

Wir werkeln, shoppen, verstellen und dekorieren mit einem Ziel: Das Schlafzimmer in eine gemütliche Wohlfühloase zu verwandeln. Das Titelbild zeigt ein typisches Schlafzimmer wie es in skandinavischen Ländern zu finden ist. Warum dieses Modell auch hierzulande beliebt ist, dazu gleich mehr.

Wir zeigen Euch im heutigen Blogpost alles, was aktuell im Trend ist. Gut, mit dem Neusten der Fashionweek können wir Euch nicht versorgen, aber in Sachen Einrichtung, da sind wir auf dem neusten Stand. Und gleich seid Ihr es auch! Selbstverständlich sollen alle Neuheiten nur Inspirieren. Ein Schlafzimmer soll immer nach den individuellen Geschmäckern eingerichtet werden und kein Ikea-Musterzimmer werden..

Das sind die Trends 2018

Lackierte Spanholzplatten sind Geschichte, denn der Trend geht zu ursprünglichen, hochwertigen Materialien über. Helles, unbehandeltes Holz beispielweise als Nachttisch, Lampenschirme aus Buchenholz, ein heller Echtholz-Boden, ein Naturholz-Bett sind die Renner 2018.

Durch die naturbelassenen Materialien wirkt das Schlafzimmer nicht wie ein schrilles, künstliches Zimmer, sondern vermittelt eine ruhige, gemütliche Atmosphäre mit  direktem Bezug zur Natur.

Die Kombination aus Ursprünglich und Modern

Das Zimmer bleibt natürlich ein Zimmer und wird nicht zum Wald. Deshalb können die naturbelassenen Elemente aus Holz mit digitalen Geräten kombiniert werden: Lautsprechern, LED-Lichtern, einem großen Bildschirm. Die Kombination aus ursprünglichem Holz und modernen Elementen soll den Charme ausmachen.

Skandinavien als Vorbild

Der Stil kommt aus Skandinavien, wo Möbel aus Holz in jeder Wohnung und jedem Haus zufinden sind. Bei mir persönlich kommt eine gemütliche Norwegen-Blockhaus-Atmosphäre auf, wenn ich an die Holzmöbel, die gemütlichen Teppische im Schafsfell-Look denke. Bei einer Tasse Tee oder Kakao nach draußen schauen, der Schnee rieselt, es stürmt… Genug geträumt. Was ist denn noch im Trend dieses Jahr wenn es um die Einrichtung des heimischen Schlafzimmers geht?

Nach dem Einrichtungskonzept Lagom sollte unsere Wohnung nicht mit zu vielen Kleinigkeiten vollgestopft werden und somit überfüllt aussehen – auch zu wenig Einrichtungselemente sind verkehrt. Der gesunde Menschenverstand sagt es eigentlich schon, wer sich in zu vielen kleinen Dekoelementen verliert, hier noch eine Delphin-Figur aus dem Mallorca-Urlaub von 2008, da noch fünf Teelichter, das schafft eher eine unruhige Stimmung.

Stattdessen das Augenmerk auf wenige größere Höhepunkte legen, die geschickt in Szene gesetzt werden und: Alles sollte farblich aufeinander abgestimmt sein.

Ruhige, leichte Farben sind nach wie vor im Trend: Grautöne, pastell, weiß, Erdtöne. Schrille Farben wie rot und gelb beleben uns eher, als dass sie das Herunterfahren fördern. Sie sind keine „Einschlaf-Förderer“. Schwarz ist ebenso ungeeignet, weil es zu düster und dominant ist. Der Raum wirkt optisch kleiner, Staub schneller sichtbar.

Möbel per Knopfdruck

Schon heute kommen einige Möbel aus dem Drucker – das spart Zeit und Geld. Ob die Möbel der Zukunft tatsächlich alle aus dem 3D-Drucker kommen oder das noch eine Ausnahme bleibt? Wir dürfen gespannt sein..

Der Teppisch darf auch mal knalliger sein

Trend können sich auch widersprechen – denn während bei der Einrichtung eher zurückhaltende Farbtöne gefragt sind, darf der Teppisch auch knalliger rot sein. Warum die Gegensätze? Die Kontraste sollen den Teppisch zum Blickfang machen und das Zimmer nicht zu langweilig werden lassen. Merke: Wenn es nicht zu viel wird, darf ein Objekt auch gerne etwas ausgefallener sein.

Noch ein Trend aus Japan

Ein Trend folgt dem nächsten. Umso besser für uns die eine größere Auswahl zur Verfügung haben. Wabi-Sabi ist der Name des Trends, auch wenn es eher nach einer Mahlzeit klingt. Wabi-Sabi ist mehr eine Lebenseinstellung, als ein schlichter Trend. Der Zen-Buddhismus gilt als Vorbild. Es geht einfach gesagt darum, die Schönheit in einfachen Gegenständen zusehen und jedes einzelne Objekt wertzuschätzen – der Überflussgesellschaft den Kampf ansagen, sozusagen.

Dazu gehören Gegenstände, die nicht neu gekauft werden müssen, beispielweise Dinge aus der Natur, die sich wunderbar in die schon vorhandene Einrichtung einreihen. Alte Einrichtungsgegenstände, die vielleicht abgenutzt sind und nicht mehr gefallen, lassen sich ganz leicht umgestalten – Stichwort Upcycling. Beachte: Möbel dürfen alt sein, die Matratze sollte neu gekauft werden 😉 Emma passt sich übrigens jeder Einrichtung an – und ist dank seines modernen Looks immer ein Blickfang, auch auf Europaletten oder dem selbstgebauten Bett..

Diese Bewegung gefällt mir persönlich besonders gut, weil es nicht darum geht, einem neuen Trend hinterherzulaufen und seine alte Einrichtung einfach entsorgt, sondern das nutzt, was eh schon da ist. Und schon Vorhandenes zu nutzen und umzugestalten, kann einen größeren Effekt haben, als gleich neu zu kaufen. Außerdem macht es Spaß, selbst zu gestalten und den Geldbeutel schont es auch. Was wollen wir mehr?

Schreibt mir doch mal, ob Ihr mit den „neuen“ Ideen etwas anfangen könnt. Hat Euch der Artikel ein klein wenig inspiriert, vielleicht habt Ihr sogar Lust bekommen, selbst zu gestalten, anstatt zu kaufen?

Ich freue mich über jeden Kommentar von Euch! Gemütliche Nächte in Euren Schlafzimmern wünscht Euer Emma-Team.

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