Das hilft Kindern wirklich beim Aufstehen
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Das hilft Kindern wirklich beim Aufstehen

Bestimmt nahezu alle Eltern kennen die folgende Situation: Das Problem, die Kinder aus dem warmen Bett und auf die Beine zu bekommen. Aus den bekannten „nur noch fünf Minuten“ werden dann vielleicht doch zehn oder sogar zwanzig Minuten. Man kann sich vielleicht sogar an die eigene Kindheit erinnern…

 

Wie viel Schlaf man bekommen sollte

Jeder Mensch – jedes Lebewesen – hat einen individuellen Schlafrhythmus. Dazu gehören logischerweise auch Kinder. Manche Kinder stehen freiwillig früh mit der Morgensonne auf, sind direkt gut gelaunt und starten problemlos in den Tag. Aber natürlich gibt es auch Kinder, die trotz der zehn Stunden Schlaf noch müde oder muffig sind, wenn man das warme Bett verlassen muss. Was ziemlich verständlich ist…

Man kann das lange Schlafbedürfnis nicht von alleine ablegen, da dies einfach in der Genetik verankert ist. Stattdessen kann man aber kooperieren, indem man versucht, den Kindern das Aufstehen zu erleichtern. Man kann das Schlafbedürfnis trainieren, sodass man rechtzeitig ins Bett geht.  Dafür muss man wissen, wann das Kind die optimalen Schlafstunden benötigt. Reicht, es ab neun oder doch zehn Uhr abends ins Bett zu gehen? Dabei sollte allerdings beachtet werden, dass Kinder zwischen neun und zwölf Stunden Schlaf am Tag brauchen. Mindestens neun Stunden sollten sie schon bekommen.

 

Wie bekomme ich mein Kind aus dem Bett?

Der einfachste Schritt, Kinder morgens aus dem Bett zu bekommen lautet ganz simpel: Früher ins Bett gehen. Kein Fernsehen mindestens zwei Stunden vorm Einschlafen, da das blaue Licht das Schlafhormon Melatonin beeinflusst und hemmt. Dadurch wird das Einschlafen erschwert, da dieses Hormon einer der wichtigsten Einschlaf-Faktoren ist. Kinder sollten also nicht nur weniger vor dem Bildschirm hängen, sondern auch die Erwachsenen brauchen Melatonin, um einzuschlafen.
Natürlich sollten Dinge, die morgens Zeit rauben, schon abends erledigt werden, was heißt: die frischen Klamotten herauslegen, die Schultasche packen und vielleicht die geschmierten Pausenbrote schon vorbereiten und in den Kühlschrank legen, sodass man sie nur noch einpacken muss.

Zeit ist der Schlüssel

Es ist außerdem auch clever, wenn man vorsichtshalber eine gute halbe Stunde Pufferzone mit einplant, die man in der Hinterhand hat, falls das Kind doch nicht so schnell aufsteht oder anderweitig den Zeitplan durcheinander wirft. Jedoch sollte man dem Kind immer genug Zeit geben, um aufzustehen. Einfach die Bettdecke wegziehen und meinen, es sei Zeit, aufzustehen, ist die mit Abstand unüberlegteste Methode, die man anwenden kann. Immerhin weiß man selber, wie mürrisch man dann wird, weil man eben noch friedlich geschlafen hat – vielleicht sogar einen schönen Traum erlebt hat. Natürlich sollte das Kind auch nicht wieder einschlafen, da es den Körper stressen würde, wenn er einige Male hintereinander aus seiner Schlafphase geweckt wird.
Mit einem geregelten Zeitplan bekommt man auch problemlos selber noch einige Extraminuten Schlaf. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass Kinder auch genügen Schlaf bekommen, um am nächsten Morgen ebenso ausgeschlafen in den Tag zu starten.
Denn wer wacht gut gelaunt auf, wenn man nicht vorher genug geschlafen hat? Genau – niemand.

 

Vielleicht bekommt man die Kleinen ja besser aus dem Bett, wenn man bereits die Milch in die Schüssel der Lieblingscornflakes getan hat. Denn welches Kind mag schon matschige Cornflakes?

Aber mal von der morgendlichen Müdigkeit abgesehen: wer mag eigentlich matschige Cornflakes?

 

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