Wie sollte ein Rückenschläfer schlafen?
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Wie sollte ein Rückenschläfer schlafen?

Zum Schluss gibt es noch den Rückenschläfer. Wie der Name schon verrät, schläft dieser Schlaftyp auf dem Rücken. Man sagt, dass knapp 18 % der Menschen in Rückenlage schlafen. Also ebenfalls deutlich weniger als die Seitenschläfer aber etwas mehr als die Bauchschläfer.
Die Schlafposition auf dem Rücken wurde übrigens häufig von Königen und Soldaten genutzt. Möglichst lang gestreckt und die Arme an beiden Seiten enganliegend nimmt die Rückenlage im Schlaf nicht viel Platz weg. Doch ist die Position der Rückenschläfer gesund?

 

Vor- und Nachteile eines Rückenschläfers

Ein Vorteil ist, dass (vor allem gegenüber dem Bauchschläfer) die Organe im Schlaf frei sind und nicht durch eine bestimmte Schlafposition eingeengt werden. Zudem kann das Blut besser durch Deinen Körper strömen. Dein Rücken kann sich während dem Schlafen entspannen. Hört sich alles gut an oder? Doch es gibt natürlich auch den ein oder anderen negativen Effekt.

Wer immer auf dem Rücken schläft, der neigt zum Schnarchen. Bei der Schlafposition auf dem Rücken können Atemwege nicht richtig geöffnet werden. Außerdem kann sich bei Rückenschläfern leichter ein Säureüberschuss im Magen bilden, weshalb auch Sodbrennen am Morgen auftreten kann.

Wer jetzt alle drei Schlafpositionen beachtet, der wird feststellen, dass es sowohl negative, als auch positive Effekte gibt. Und das bei jeder Schlafposition.

 

Wie sollte ein Rückenschläfer schlafen?

Wie bei den beiden anderen Schlaftypen auch, sollte eine Matratze weder zu weich, noch zu hart sein. Ist die Matratze zu weich, dann sinkt der Körper zu sehr ein, ist eine Matratze zu hart, dann kann der Körper nicht einsinken. In beiden Fällen kommt es zu einem Knick in der Wirbelsäule. Das ist natürlich wenig vorteilhaft. Die Wirbelsäule sollte gerade bleiben. Die Oberfläche der Matratze sollte daher auf jeden Fall punktelastisch sein.

Bei der Wahl von einem Kopfkissen sollte darauf geachtet werden, dass der Kopf während dem Schlafen in einer orthopädisch korrekten Position gestützt wird. Das Kissen eines Rückenschläfers sollte niedriger sein als bei einem Seitenschläfer aber etwas höher, als bei einem Bauchschläfer.

Ein Lattenrost sollte dem Rückenschläfer eine Gesäßunterstützung bieten. Eine zusätzliche Mittelzonenverstärkung ist ebenfalls empfehlenswert. Sechs zusätzliche Leisten sorgen für mehr Stabilität im Lendenwirbelbereich. So sollen Rückenschmerzen vermieden werden.
Lasse Dich am besten beraten, welche Matratzen, welches Kissen oder welcher Lattenrost für Dich in Frage kommen.

 

Zum Schluss: Was für ein Typ ist der Rückenschläfer?

Was sagt man über Rückenschläfer? Ein Rückenschläfer soll besonders selbstbewusst sein. Zudem ist diese Position eine recht offene und daher auch verletzlich. Aus diesem Grund sollen sich vor allem starke Charaktere für diese Schlafposition entscheiden. Durch die offene Position im Schlaf soll ein Rückenschläfer ebenfalls recht aufgeschlossen sein. Dennoch hat er auch einen Hang zum Egoismus.
Wenn Du noch mehr darüber erfahren möchtest, was der Rückenschläfer für ein Typ ist, dann schau auf unserem Blogbeitrag “Was Deine Schlafposition über Dich aussagt” vorbei!

 

Bist Du auch ein Rückenschläfer?

Gehörst Du zu den aufgeschlossenen Rückenschläfern? Hand aufs Herz, schnarchst auch Du in dieser Schlafposition? Oder hast Du einen Partner der in der Nacht schnarcht?

 

Die Zusammenfassung

Nachdem wir uns alle drei Schlafpositionen genauer angeschaut haben, kommt hier eine kleine Zusammenfassung.

Der Seitenschläfer
Vorteile: Mit dem richtigen Bettsystem wird der Rücken entlastet, die Schlafposition strahlt Ruhe und Geborgenheit aus
Nachteile: mit dem falschen Bettsystem kann es zu Nackenverspannungen und Rückenschmerzen kommen

Der Bauchschläfer
Vorteile: anregend für die Verdauung, kann Schnarchen vermeiden oder vermindern
Nachteile: der Nacken wird stark einseitig belastet, natürliche Krümmung der Lendenwirbelsäule wird verhindert

Der Rückenschläfer
Vorteile: Organe werden nicht eingeengt während dem Schlaf, das Blut kann besser durch den Körper strömen
Nachteile: Atemwege können sich nicht richtig öffnen, daher droht Schnarchen

Bei allen Schlafpositionen gilt: Das richtige Bettsystem ist entscheidend für einen guten, erholsamen und gesunden Schlaf. Die Wirbelsäule sollte gerade sein und nicht geknickt. Daher darf eine Matratze nicht zu weich aber auch nicht zu hart sein.

Ein Seitenschläfer sollte ein etwas höheres Kopfkissen nutzen, sodass das Schulter-Hals-Dreieck ausgefüllt wird. Der Bauchschläfer hingegen ist am besten mit einem sehr flachen Kissen beraten, während der Rückenschläfer wohl die mittelhohe Variante bevorzugen würde.

Bei unserem Emma Kissen hast Du die Möglichkeit zwischen drei unterschiedlichen Höhen zu wählen. Das Kissen besteht aus drei verschiedenen Schichten, die alle individuell herausnehmbar sind. So kannst Du die passende Höhe Deines Emma Kopfkissens einstellen.

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