Die richtige Ernährung – Was macht müde und was hält uns wach?
CategoriesUncategorized

Die richtige Ernährung – Was macht müde und was hält uns wach?

Bei unseren Emma Einschlaftipps findest Du einige hilfreiche Tipps, wie Du einfacher und schneller einschlafen kannst. Aber nicht nur diese können helfen, auch das richtige Essen macht Dich müde. Besonders kennen wir diesen Effekt wahrscheinlich nach dem Mittagessen, wenn das sogenannte „Mittagstief“ uns das Leben auf der Arbeit schwer macht. In der Pause sollten wir aus diesem Grund ebenfalls darauf achten, was wir wann zu uns nehmen. Also, wann isst man was?

Ernährung und Schlaf

Die Ernährung kann Deinen Schlaf beeinflussen. Ob negativ oder positiv, kannst Du alleine entscheiden und Deine Ernährung daran anpassen. Einige Nahrungsmittel machen besonders müde, andere eher wach. Allgemein gilt: Wer hungrig ist, bleibt wach. Wer hingegen satt ist, der wird müde. Eine Theorie besagt, dass unsere Vorfahren erst dann auf die Jagd gegangen sind, wenn sie tatsächlich Hunger hatten. Zu dieser Zeit waren sie dann besonders wach. Wenn es dunkel wurde dann aßen sie, um dann in der Nacht müde für die Erholung zu sein. Diese Verknüpfung zwischen Hunger und Schlaf, soll seitdem tief in unserem Gehirn verankert sein.
Allgemein gibt es noch viel zu erforschen, im Bereich Ernährung und Schlaf. Menschen reagieren häufig unterschiedlich auf ein und dieselben Lebensmittel. Manche vertragen am Abend Kohlenhydrate sehr gut, andere eher weniger. Im Folgenden haben wir Dir ein paar Nahrungsmittel aufgezählt, die entweder wach oder müde machen. Am Ende solltest Du jedoch selbst herausfinden, welche Nahrungsmittel Du am besten verträgst und Dir natürlich auch schmecken. Bei allem sollte aber immer auf eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung geachtet werden.

Das hält Dich wach

Willst Du auf der Arbeit dem berühmten Mittagstief entgehen, dann solltest Du in Deiner Mittagspause auf keinen Fall fetthaltige Nahrung zu Dir nehmen, diese macht nämlich besonders müde und träge. Das liegt daran, dass Fett schlecht verdaulich ist. Es wird viel Blut im Verdauungstrakt benötigt, um die fetthaltige Nahrung richtig zu verdauen. Dieses Blut wiederrum fehlt Dir dann zu einer idealen Sauerstoff-Versorgung im Gehirn. Also am besten Finger weg von Fast Food oder anderen besonders fetthaltigen Nahrungsmitteln.

Im Gegensatz dazu eignet sich pflanzliche Kost wunderbar in der Mittagspause. Obst und Gemüse können leichter verdaut werden und machen daher auch nicht so müde, wie beispielsweise fetthaltige Gerichte oder Fleisch. Zum Beispiel ein Gemüseeintopf, eine Suppe, ein Salat oder auch verschiedene Milchprodukte sind ideal in der Mittagspause.
Ebenfalls geeignet sind Vollkornprodukte. Sie lassen Deinen Blutzuckerspiegel langsam ansteigen und ihn auch langsam wieder abfallen. Kohlenhydrate hingegen lassen den Blutzuckerspiegel zunächst schnell ansteigen, aber auch wieder schnell abfallen, was Dich dann umso müder macht.

Als Wachmacher können auch Nüsse dienen. Dies liegt an deren enthaltenen B-Vitaminen, Magnesium und Omega-3-Fettsäuren. Also Studentenfutter hilft tatsächlich gegen Müdigkeit und kann wunderbar als kleiner Snack in der Mittagspause gegessen werden.
Außerdem solltest Du auf jeden Fall genug trinken. Je mehr Du trinkst, desto fließfreudiger wird Dein Blut. Dadurch wird Dein Gehirn besser durchblutet und mit Sauerstoff versorgt, was Dich wiederrum wachhält. Zudem kann natürlich der berühmte Kaffee oder Tee helfen. Koffein macht wach, dennoch ist eine gute Alternative ein Schwarz- oder Grüntee. Das enthaltene Teein weckt ebenfalls Deine Geister.

Das macht Dich müde

Zunächst natürlich die fetthaltigen Gerichte. Sie machen besonders müde und eigenen sich daher auch nicht für eine Mittagspause, sondern eher dann, wenn Du wirklich schlafen willst. Wobei Fast Food und dergleichen natürlich wenig gesund sind und daher nicht als Mittel für ein einfaches Einschlafen genutzt werden sollten.
Kohlenhydrate sorgen ebenfalls dafür, dass Du müde wirst. Nach besonders kohlenhydratreichen Mahlzeiten steigt Dein Blutzuckerspiegel schnell an. Die Bauchspeicheldrüse schüttet daraufhin vermehrt das Hormon Insulin aus, um so einen Ausgleich zu schaffen. Der sinkt der Blutzuckerspiegel rapide ab und es kommt zu einer Unterzuckerung. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit eingeschränkt und Du wirst müde.

Zusätzlich machen Dich auch eiweißhaltige Produkte müde. Wird nämlich der Eiweißbaustein Tryptophan freigesetzt, dann gelangt dieses ins Gehirn und wird dort in Serotonin umgewandelt. Dies wirkt dann ebenfalls ermüdend.
Besonders müde machen auch Weißmehlprodukte. Also zum Beispiel Nudeln oder Weißbrot am Abend machen so richtig schläfrig. Hier wird dann ebenfalls viel Insulin ausgeschüttet und der Blutzuckerspiegel sinkt stark ab.

Obst und Nüsse eignen sich für eine Mittagspause, allerdings sollten sie nicht im Übermaß genossen werden. Dann nämlich können sie den gegenteiligen Effekt haben. Besonders Bananen machen in einem großen Maße müde und schlapp. Wer Bananen isst, der produziert Glückshormone. Werden sie jedoch im Übermaß gegessen, dann werden so viele Glückshormone ausgeschüttet, sodass wir davon träge werden.
Ebenfalls Fleisch kann müde machen. Vor allem Schweinefleisch. Dabei wird so viel Energie für die Verdauung genutzt, sodass das Blut in den Magen fließt und weniger durchs Gehirn geleitet wird. Daher wirst Du auch davon eher müde.
Der Klassiker ist natürlich die warme Milch mit Honig. Sie soll tatsächlich helfen, wenn Du müde werden willst. Also genieße am Abend eine Tasse mit warmer Milch und ein wenig Honig, dann wirst bestimmt auch Du müde.

Hast Du noch weitere Tipps? Kennst Du Gerichte, die Dich so richtig müde machen oder im Gegensatz dazu besonders wachhalten? Wir freuen uns über Deine Kommentare!

Gravatar image
Von

Hinterlasse einen Kommentar

Your email address will not be published. Required fields are marked *