Emmas 10 Tipps gegen Hausstaubmilben
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Emmas 10 Tipps gegen Hausstaubmilben

Milben gehören zu den Spinnentieren. Sie sind winzig klein und es gibt rund 50.000 bekannte Arten. Daher gehören sie zu der artenreichsten Gruppe der Spinnentiere. Da sie so klein sind gehen Forscher davon aus, dass es noch weit mehr Milbenarten gibt. Milben werden auch Acari und die Wissenschaft dahinter Acarologie oder Milbenkunde genannt.

Besonders beliebt sind die Hausstaubmilben. Kein Wunder, sie haben eine große Gemeinsamkeit mit uns. Lieben sie doch unsere Betten und die Emma Matratze genauso wie wir. Denn dort fühlen sie sich am wohlsten. Das Klima stimmt, für ausreichend Nahrung ist gesorgt. Ein Schlaraffenland für die Hausstaubmilbe.
Aber Spaß beiseite – eigentlich mag keiner die kleinen Hausstaubmilben. Warum? Sie lieben zwar unser Bett (einen guten Geschmack haben sie ja) aber ihre Anwesenheit als Untermieter bringt leider negative Folgen mit sich. Was genau die Hausstaubmilben machen und warum Du absolut nicht mit ihnen Dein Bett teilen möchtest, erfährst Du in unserem Emma Blog Beitrag.

 

Weshalb Du keine Hausstaubmilben magst

Hausstaubmilben können als ungewollter Mitlebender in Deinem Bett die Hausstaubmilbenallergie auslösen. Diese Allergie wird durch die Ausscheidungen der Milben ausgelöst. Die Milben ernähren sich übrigens liebend gerne von menschlichen Hautschuppen. Außerdem nehmen sie auch gerne mal einen Schimmelpilz zu sich, dieser hilft ihnen nämlich bei der Verdauung der Hautschuppen. Die Milbe isst sich also satt und scheidet dann die Allergene mit ihrem Kot aus. Dieser zerfällt dann häufig und verteilt sich mit dem Staub. So gelangt er in Deine Atemwege.
Als Folge der Hausstaubmilbenallergie kannst Du auf Dauer unter Asthma leiden. Doch wie zeigen sich die Symptome einer Allergie gegen Hausstaubmilben? Hier sind einige Beispiele:

  • Häufiges Niesen
  • Gerötete Augen
  • Juckende und tränende Augen
  • Verstopfte Nase
  • Halsschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Hustenreiz

Da sich die Milben besonders in unseren Betten wohlfühlen, bemerken Betroffene die Allergie meist in den Nachtstunden und am Morgen. Daher wird auch der Schlaf häufig beeinträchtigt.
Es gibt auch die sogenannten Grabmilben. Diese Tierchen können kleine Gänge in die Haut graben, um dort ihre Eier abzulegen. Meist leiden die Betroffenen Personen unter Juckreiz. Larven die aus den Eiern schlüpfen, führen beim Menschen zur Krätze, bei den Tieren zur Räude.

 

Wo findest Du die Hausstaubmilben?

Wie gesagt, die Hausstaubmilben finden Dein Bett ganz besonders gemütlich. Da wir in der Nacht sehr viele Hautschuppen verlieren ist es also kein Wunder, dass sich die kleinen Tierchen dort besonders wohl und heimisch fühlen. Wartet hier doch ein stets gedeckter Tisch auf sie. Aber wer jetzt denkt, man ist außerhalb des Bettes sicher vor den kleinen Milben, der liegt leider falsch. Hausstaubmilben finden sich auch auf Teppichen, auf Sofas, in Sesseln oder sogar in Kuscheltieren wieder.
Also eigentlich finden sie sich in so ziemlich allen Wohntextilien. Aus diesem Grund ist es unmöglich die Milben vollends zu zerstören.

 

Hausstaubmilbenallergie – was kann ich tun?

Hausstaubmilben leben also in unseren Betten und lösen bei sehr vielen Menschen eine Hausstaubmilbenallergie aus. Doch was kannst Du dagegen machen?
Emma Tipps zur Vorbeugung

  • Wasche regelmäßig Deine Bettwäsche und sämtliche Bezüge (Kissen und Matratze) bei mindestens 60 Grad eine Stunde lang. Alternativ kannst Du auch Deine Wäsche für 24 Stunden in die Kühltruhe legen. Erst dann sterben die Milben und deren Hinterlassenschaften ab. Das Ganze gilt natürlich auch für Kuscheltiere und andere Textilien.
  • Wasche auch Deinen Schlafanzug regelmäßig oder schlafe nackt. Warum das besonders gut ist, erfährst Du in unserem Beitrag “Warum Du öfters mal nackt schlafen solltest“.
  • Nutze ein Encasing. Dabei handelt es sich um ein Überzug, der für Hausstaubmilben undurchlässig gemacht wurde. Einige Krankenkassen erstatten Dir sogar den Preis für ein Encasing.
  • Teste Milbensprays. Für die meisten Sprays werden die pflanzlichen Stoffe des asiatischen Neembaumes genutzt.
  • Halte die Luftfeuchtigkeit in Deinem Schlafzimmer möglichst gering. Hausstaubmilben lieben nämlich das feuchte Klima. Lüfte mehrmals täglich Deine Wohnung.
  • Verzichte im Schlafzimmer auf zusätzliche Textilien wie ein Sofa, ein Teppich oder Vorhänge, auch hier sammeln sich die Milben sehr gerne.
  • Wische die Böden regelmäßig feucht ab. Auch regelmäßiges Saugen ist ein Muss, dein Staubsauger sollte jedoch mit einem speziellen Filter ausgestattet sein.
  • Wechsel Deine Kleidung nicht im Schlafzimmer. Dabei verlierst Du nämlich wieder viele Hautschuppen. Ziehe Dich am besten im Bad um.
  • Auch wenn es meist schwer fallen wird, Haustiere sollten aus dem Schlafzimmer draußen bleiben.
  • Wenn Du eine Reise planst, dann am besten ins Hochgebirge, da sind die Luftfeuchtigkeit und daher auch das Milbenvorkommen geringer.

Ist die Hausstaubmilbenallergie schon ausgebrochen, dann kann eine kurzfristige medikamentöse Therapie helfen. Auf Dauer kann eine Hyposensibilisierung helfen. Dabei wird Dein Körper langsam an die allergieauslösenden Substanzen gewöhnt und wird so dafür sensibilisiert.

 

Hausstaubmilben – Welche Matratze?

Welche Matratze eignet sich am besten, wenn man unter einer Hausstaubmilbenallergie leidet? Die Matratze Deiner Wahl sollte folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Frei von allen tierischen Materialien
  • Hervorragende Atmungsaktivität
  • Abnehmbarer Bezug (sollte bei mindestens 60 Grad waschbar sein)

Die gleichen Eigenschaften sollte natürlich auch Dein Kissen erfüllen. Die Emma Matratze und das Emma Kissen erfüllen diese Eigenschaften. Sie haben beide abnehmbare Bezüge, die bei 60 gewaschen werden können. Zudem ist die Emma One Matratze besonders atmungsaktiv. Feuchtigkeit wird so wunderbar abgegeben.

 

Milbenalarm – Jetzt weißt Du was zu tun ist

Mit unseren hilfreichen Tipps gegen Milben kannst Du den kleinen Tierchen auf jeden Fall entgegenwirken. Hast Du noch andere Tipps gegen Hausstaubmilben? Schreibe uns doch in den Kommentaren, was Deine persönliche Geheimwaffe gegen die Milben ist.

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