7 Irrtümer rund ums Schlafen
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7 Irrtümer rund ums Schlafen

In unserem Leben essen wir bis zu acht Spinnen, während wir schlafen. Sicher kennst auch Du diese Aussage. Doch stimmt es wirklich? Essen wir während des Schlafens Spinnen? Im Laufe der Zeit gibt es immer neue Aussagen rund um das Thema Schlaf. Doch einige davon sind sicher nur ein Mythos, beziehungsweise schlicht und einfach erfunden. Doch welche davon? In diesem Beitrag werden wir Dir die hartnäckigsten Irrtümer rund ums Schlafen aufzeigen und die wichtige Frage beantworten: Essen wir tatsächlich Spinnen?

 

Irrtum rund ums Schlafen – 1

Alkohol am Abend hilft für einen besseren Schlaf

Eindeutig ein Irrtum. Wer glaubt, dass am Abend ein Glässchen Wein oder ein Bier helfen, um einen besseren Schlaf zu haben, der irrt sich. Mit Alkohol kann man vielleicht schneller einschlafen, jedoch verhindert er, dass wir gut durchschlafen. Der Alkohol hat eine dämpfende Wirkung auf unser zentrales Nervensystem, sodass unsere normalen Schlafphasen gestört werden. Häufiges Aufwachen und dann ein schlechtes Wiedereinschlafen sind die Folge.

 

Irrtum rund ums Schlaf – 2

Vorschlafen hilft, wenn man lange wach bleiben will

Auch hier wartet wieder ein Irrtum rund ums Schlafen. Man kann nicht einfach zwei Stunden vorschlafen, um diese dann für eine längere Partynacht sozusagen einzulösen. Es gibt die Möglichkeit, den Schlaf nachzuholen, indem man sich nach einer längeren Wachphase schlafen legt. Es gibt Menschen, die können über ihr normales Schlafbedürfnis hinaus schlafen, dennoch ist das dann meist in der Traumschlafphase, die wenig entspannend wirkt.

 

Irrtum rund ums Schlafen – 3

Jeder sollte acht Stunden schlafen, um richtig ausgeschlafen zu sein

Nicht unbedingt sollte jeder acht Stunden schlafen, um die richtige Länge an Schlaf zu bekommen. Die Dauer für den perfekten Schlaf ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Es gibt Menschen, die nur knapp sechs Stunden Schlaf brauchen und andere die neun benötigen, um richtig ausgeschlafen zu sein. Daher kann man keine einheitliche Angabe machen, wie lange der perfekte Schlaf dauern sollte.

 

Irrtum rund ums Schlafen – 4

Der Vollmond sorgt für schlechten Schlaf

Bisher haben Forscher nicht bestätigt, dass der Vollmond schuld daran ist, wenn wir eine Nacht mal nicht so gut schlafen. Ein Grund warum wir das Gefühl haben bei Vollmond schlechter schlafen zu können, ist die Tatsache, dass er dann besonders hell leuchtet. Hast Du ein Schlafzimmer, welches nicht ganz verdunkelt werden kann und Licht von draußen hereinkommt, dann könnte das helle Mondlicht störend sein. Ansonsten gibt es jedoch keinerlei Statistiken oder Erforschungen, die bestätigen, dass der Vollmond einen schlechteren Schlaf verursacht.

 

Irrtum rund ums Schlafen – 5

Wenn Du in der Nacht aufwachst, leidest Du unter einer Schlafstörung

Nein, definitiv nicht. Es ist ganz normal nachts auch mal wach zu werden. In der Nacht wachen wir alle mehrmals auf. Meist handelt es sich dabei um sehr kurze Wachphasen, an die wir uns am nächsten Tag nicht mehr erinnern können. Bei einer richtigen Schlafstörung treten noch weitere Symptome auf. So hat man in der Nacht länger anhaltende Wachphasen und tagsüber Konzentrationsprobleme, Stimmungsschwankungen oder beispielsweise Gereiztheit. Mehr dazu findest Du übrigens in unserem Beitrag „Schlafstörungen“.

 

Irrtum rund ums Schlafen – 6

Man isst Spinnen in der Nacht

Dieses besonders hartnäckige Gerücht hält sich schon sehr lange. Man geht davon aus, dass es von einer Journalistin in die Welt gesetzt wurde, um zu zeigen wie leichtgläubig die Menschen sind und wie schnell ein Gerücht in Umlauf gebracht werden kann. Also alles nur ein Irrtum? Auch Forscher sind bei dieser Aussage eher skeptisch. Spinnen halten sich von schlafenden Menschen eher fern. Durch Vibrationen, die durch Atmung, den Herzschlag oder durch eventuelles Schnarchen entstehen, wittern die Spinnen Gefahr und treten den Rückzug an.

 

Irrtum rund ums Schlafen – 7

Der Schlaf vor Mitternacht ist der beste Schlaf

Wer denkt man schläft am besten vor der berühmten Geisterstunde, der hat sich getäuscht. Man schläft nicht vor Mitternacht am besten. Am tiefsten schlafen wir in der Tiefschlafphase. Diese tritt meist relativ früh nach dem Einschlafen auf. Die Uhrzeit, zu welcher wir ins Bett gehen spielt dabei keine Rolle.

Alles nur ein Irrtum

Wir hoffen wir konnten einige der hartnäckigsten Irrtümer rund ums Schlafen aufklären. Vor allem das Gerücht von den Spinnen, die angeblich jeder von uns im Schlaf zu sich nimmt.

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