Placebo-Schlaf
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Placebo-Schlaf

Der Placebo-Schlaf

Wahrscheinlich kennen es fast alle: Man schläft in der Nacht schlecht und fühlt sich am nächsten Tag gerädert und unkonzentriert.
Die Wissenschaft hat aber anscheinend einen kleinen Trick gefunden, wie man die eigene Psyche aber dennoch austricksen kann und die maximale Energie aus dem Mangel an Schlaf ziehen kann. Nämlich haben sie den „Placebo Schlaf“ getestet und untersucht.

Bei dem Placebo Schlaf handelt es sich um den Glauben, dass man direkt nach dem Aufwachen denkt, dass man genug und ausreichend geschlafen hat – dadurch fühlt man sich direkt besser und energiegeladener.
Denn wenn man aufwacht und denkt „verdammt, schon wieder so wenig geschlafen“ schaltet der Körper genau so um: man ist müde und unkonzentriert.

Während wir schlafen und somit unseren Körper ausruhen, übernimmt dieser seine täglichen Aufgaben und räumt sich auf, repariert sich und regeneriert sich. Und all das nur während wir schlafen. Und nach nur sieben oder gar acht Stunden wacht man erholt und erfrischt auf – ein neuer Tag, der so endet, wie er angefangen hat.
Wenn wir aber wenig schlafen, fühlen wir uns meistens müde oder energieloser. Allerdings hat eine Studie gezeigt, dass auch nur der Glaube, dass man genug geschlafen hat, einiges ändern kann. Aber wie kann der Placebo-Schlaf dafür sorgen, dass man sich fitter fühlt, wenn man denkt, man habe gut geschlafen.

“Wer meint, schlecht geschlafen zu haben, ist müder und unkonzentrierter.”

Aber was ist eigentlich ein „Placebo“?
Ein Placebo kann alles sein: auch eine wirkungslose Pille, die man einnimmt.
Wenn man bei der Einnahme einer beispielsweise wirkungslosen Pille erwartet, dass sie hilft, wird im Körper ein schmerzstillendes Hormon freigesetzt: Problem gelöst. Somit nimmt man ein Medikament ein, das keinerlei Wirkung zeigt, aber den Verstand so an der Nase herumführt, dass der Körper dennoch positiv darauf reagiert.

Online wurde im Journal of Experimental Psychology ein Versuch durchgeführt, an dem 164 Personen teilnahmen. Dieser Versuch stellte heraus, dass man sich tatsächlich einbilden kann, wach und konzentriert zu sein.
Und zwar erklärte man den “Versuchskaninchen”, was in der Nacht passieren würde: sie würden an Geräte angeschlossen werden, die während ihres Schlafes Daten sammeln (Puls, Schlafphasen- und Dauer etc.). Aber die Geräte zeichneten gar nichts auf, obwohl die Studenten dies dachten. Am nächsten Morgen füllten sie dann Fragebögen aus, in denen sie beantworten sollten, ob und wie gut sie geschlafen hatten. Separat dazu mussten sie auch Fragen beantworten.
Man sagte verschiedenen Testpersonen, ob ihr Schlaf unterdurchschnittlich gut oder hervorragend gewesen sei.

Das Ergebnis

Allerdings gingen die Meinungen der Testbögen und der Antworten auf die Fragen auseinander. Leute, die meinten, sie haben schlecht geschlafen, wurden dann durch die Aussage der Leiter umgestimmt und dachten, sie haben wirklich gut geschlafen. Wodurch sie aktiver und allgemein zufriedener an dem Tag waren. Sie beantworteten auch die Fragen richtig.
Wer also denkt, man schläft besser, kommt leichter und besser durch den Alltag. Das heißt allerdings nicht, dass man weniger schlafen sollte. Denn warum sollte man sich den guten Schlaf einreden, wenn man nicht einmal versucht, etwas dafür zu tun?

Schlaflosigkeit sollte behandelt werden

Trotz dieses Tricks sollte man aber darauf achten, genug zu schlafen. Und auf der Emma Original bekommst Du Deinen verdienten Stunden Schlaf! Oder vielleicht kann ja auch eine Schlafmaske hilfreich sein, in Ruhe zu schlafen…
Solltest Du allerdings unter ständiger Schlaflosigkeit leiden, sollte möglichst schnell ein Besuch zum Arzt vorgenommen werden.

Wie sieht’s mit Dir aus? Schläfst Du eigentlich genug?

 

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