Schlaf im Mittelalter
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Schlaf im Mittelalter

Eine Sache hat sich seit Beginn der Menschen und Tiere nicht geändert: Das Schlafverlangen. Alles und jeder braucht Schlaf, um durch den nächsten Tag zu kommen.
Damals, als die Uhren noch nicht angegeben haben, wie viel Uhr es ist, wurde sich an dem Jahresverlauf und dem Stand der Sonne orientiert. Man arbeitete bei Tageslicht und schlief bei Dunkelheit – wie heute auch noch. Nur eben unorganisierter.

Aber wo hat das alles angefangen?
In der Steinzeit hat man  noch auf Gras und anderen weichen Untergründen geschlafen. Es glich schon fast einem Nest. Wie auch heute galt damals: Hauptsache bequem und passend zum Schlafen. Egal, ob auf einer Emma-Matratze oder auf Heu, Gräsern und Blättern.

Schlaf im Mittelalter und heute

Bis zum Mittelalter schliefen viele Menschen noch gekrümmt im Sitzen, aufgrund der damaligen Lebensbedingungen und dem Glaube, dies sei gesünder für einen. Schließlich waren die Luftbedingungen in den Räumen damals aufgrund der Feuerquellen nicht gerade die beste Einschlafhilfe. Demzufolge schliefen die einfachen Leute im Sitzen und die Leute adeliger Abstammung konnten sich genug von den Wärmequellen entfernen, um im Liegen zu schlafen.

Das Schlafen in der gekrümmten Haltung nach vorne half den „einfachen“ Leuten damals, leichter ein- und auszuatmen und war somit eine einfachere Atemmethode. Dieser alte Atemeffekt hat sich bis heute durchgeschlagen.
Die meisten kennen es: man krümmt sich, wenn man zum Beispiel Husten muss oder krank ist. Wir haben auf Grund des Schleims, der unsere Bronchien belegt, Probleme, eingeatmete Luft ins Blut zu befördern. Da das Vorkrümmen das Atmen erleichtert, tut man dies logischerweise schon fast instinktiv, anstatt in einer aufrechten Haltung zu atmen.

Schlafzeiten damals

Um aber auf die damaligen und heutigen Schlafenszeiten zurückzukommen weiß man, dass früher in zwei oder sogar drei Schlaf-Phasen geschlafen wurde. Dazu muss man aber auch erwähnen, dass eine durchschnittliche Schlafphase damals zirka zwölf Stunden ging. Heute bekommen wir normalerweise nur knapp sieben bis acht Stunden Schlaf – und wir denken, das sei genug. Was heute als Schlaflosigkeit gilt, war damals eine normale Nacht der Menschen.

Will man in einer Schlafphase acht Stunden schlafen, teilt man diese Schlafperiode in zwei und hat dazwischen eine ein- bis zweistündige Pause. Was haben die Leute aber in dieser Schlafpause getan? Oft haben sie die Zeit zum Bücher lesen genutzt oder haben ihre Nachbarn in der Nacht besucht. Nachdem die Schlafpause vorbei war, wurde sich wieder ins Bett gelegt und weitergeschlafen.

Kinder und Schlafphasen im Mittelalter

Um aber auf die damaligen und heutigen Schlafenszeiten zurückzukommen weiß man, dass früher in zwei oder sogar drei Schlaf-Phasen geschlafen wurde. Dazu muss man aber auch erwähnen, dass eine durchschnittliche Schlafphase damals zirka zwölf Stunden ging. Heute bekommen wir normalerweise nur knapp sieben bis acht Stunden Schlaf – und wir denken, das sei genug. Was heute als Schlaflosigkeit gilt, war damals eine normale Nacht der Menschen. Will man in einer Schlafphase acht Stunden schlafen, so teilt man diese Schlafperiode in zwei und hat dazwischen eine ein- bis zweistündige Pause.

Was haben die Leute aber in dieser Schlafpause getan? Oft haben sie die Zeit zum Bücher lesen genutzt oder haben ihre Nachbarn in der Nacht besucht. Nachdem die Schlafpause vorbei war, wurde sich wieder ins Bett gelegt und weitergeschlafen.

Ehepartner schliefen oft in getrennten Räumen oder Betten und Kinder schliefen oft alle in einem Raum.
Schlafgewohnheiten bei Kindern und Babys waren damals ebenfalls noch anders als heute. Sich nicht einen Raum mit den Geschwistern teilen zu müssen, wäre damals wohl purer Luxus gewesen – nud gar unvorstellbar. Das hat sich aber mit den Jahren geändert und meistens bekommt jedes Kind ab einem bestimmten Alter ein eigenes Zimmer.
In der heutigen Zeit schlafen auch Ehepartner fast immer in einem Bett und haben einen gemeinsamen Raum. Dazu schlafen auch alle Hausbewohner acht bis zehn Stunden durch und stehen in der Nacht nicht für zwei Stunden auf… außer man ist ein Teenager in der heutigen Welt und hat ein Smartphone in Greifnähe.

 

Wie schlaft ihr eigentlich? Auf der Seite, auf dem Bauch oder auf dem Rücken?
Lasst es uns doch gerne wissen!

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