Warum schlafen die Deutschen so schlecht?
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Warum schlafen die Deutschen so schlecht?

Rund 24 Prozent der Deutschen schlafen zu wenig. Das bedeutet genauer, sie schlafen weniger als sechs Stunden in der Nacht. Die Schlafexperten empfehlen mindestens sechs Stunden Schlaf, um so den Energiehaushalt wieder richtig aufladen zu können. Nur jeder zehnte Deutsche weiß, wann er das letzte Mal wirklich eine Nacht richtig gut geschlafen hat. Mehr als 20 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Schlafstörungen. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Auch ältere Menschen schlafen schlechter als Jüngere.

Diese Aussagen kommen von verschiedenen Statistiken und Umfragen. Doch warum ist das so? Warum schlafen Menschen in Deutschland so schlecht?

 

Schlecht schlafen – Ursachen

„Schlaf gut mein Liebling und bitte lass das Schnarchen heute Nacht mal sein“. Diese Aussagen hören sicher viele Deutsche abends von ihrem Partner. Ein schnarchender Bettnachbar ist immer noch einer der Hauptgründe für einen schlechten Schlaf. Laut einer Umfrage fühlt sich jeder vierte Deutsche von nächtlichen Schnarchattacken gestört.

Ein weiterer Grund ist das abendliche Auschecken des Smartphones. Viele Deutsche nennen das als Grund für einen schlechten Schlaf. Rund sieben Prozent der Erwachsenen haben das Smartphone auf dem Nachttisch liegen oder unter dem Kopfkissen. Bei den unter 30-Jährigen liegt der Anteil sogar noch höher. Hier fühlt sich auch jeder Fünfte von seinem Smartphone gestört. Dennoch geben rund 40 Prozent der Bevölkerung an jeden Abend ausgiebig auf ihr Handy zu schauen. Wer gut schlafen möchte, sollte das allerdings besser vermeiden.

Verschiedene Erkrankungen können ebenfalls für einen wenig erholsamen Schlaf sorgen. Knapp 22 Prozent geben an, wegen einer Erkrankung schlecht schlafen zu können. Rund 28 Prozent empfinden private Probleme als schlafstörend. Ebenso Stress auf der Arbeit lässt viele Menschen in Deutschland nicht richtig schlafen.

Besonders schlecht sollen die Schichtarbeiter schlafen. Die unregelmäßigen Arbeitszeiten sorgen für ein Durcheinander bei normalen Schlafgewohnheiten. Kein Wunder, ständig ändern sich die Arbeitszeiten und so auch die Schlafzeiten. Dabei ist eine abendliche Routine wichtig, um besser einschlafen zu können. Rund die Hälfte aller Schichtarbeiter in Deutschland haben Probleme mit einem gesunden Schlaf und kommen meist auf weniger als fünf Stunden Schlaf.

Weitere Studien ergeben, dass die meisten Deutschen Frühaufsteher sind. So sind um sieben Uhr rund 60 Prozent der Deutschen raus aus den Federn. Da wundert es nicht, wenn schon früh morgens Straßenarbeiten losgehen, S-Bahnen über Schienen rattern oder Autohupen in regelmäßigen Abständen ertönen. Meist beginnen solche Bauarbeiten und andere Lärmquellen sehr früh und das auch samstags. Kein Wunder also, wenn auch das den Schlaf beeinflusst. Da die Deutschen auch viel arbeiten und viele erst spät abends nach Hause kommen, werden die Rasenmäher und andere Gerätschaften ebenfalls erst abends angeschmissen. Auch das sorgt wieder für verschiedene Lärmquellen und kann die abendliche Entspannung stören, die wichtig zum Einschlafen ist.

Es gibt sogar regionale Unterschiede. Am schlechtesten einschlafen können die Menschen in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Im Gegensatz dazu schläft man am besten in Baden-Württemberg ein.

Schlecht Schlafen bei Vollmond? Einige nennen auch den Vollmond als Grund, wenn sie nicht schlafen können. Bisher gibt es keine wissenschaftlichen Belege, ob der Mond wirklich einen schlechteren Schlaf verursacht. Dennoch fühlen sich einige Deutsche von dem zu hellen Licht gestört.

Jetzt wo es Sommer ist, klagen natürlich auch viele Menschen über die hohen Temperaturen. Selbst in der Nacht. Schwüle Sommernächte halten uns vom Schlafen ab. Tipps für warme Sommernächte findest Du in unserem Blogbeitrag „Emmas Tipps gegen schwüle Sommernächte“.

Schlecht Schlafen in Deutschland. Es gibt einige Gründe dafür. Ob Lärm oder das Smartphone, schlechter Schlaf ist immer belastend.

 

Was kann ich dagegen machen?

Wer nicht gut schlafen kann, bei dem steigt das Risiko von Herz-Kreislauf-Beschwerden, Depressionen und Übergewicht. Unkonzentriertheit und schlechte Laune sind ebenfalls Zeichen für zu wenig oder schlechten Schlaf.

Es ist besonders wichtig einen guten Schlaf zu haben. Er wird von vielen als Selbstverständlichkeit angenommen, dennoch ist nur wenigen bewusst wie wichtig Schlaf tatsächlich ist. Nur so können wir jeden Tag unser ganzes Potenzial ausschöpfen oder auf der Arbeit alles geben.

Daher ist es wichtig, etwas für Deinen guten Schlaf zu machen.

  • Die Temperatur sollte bei 16 – 18 Grad liegen
  • Das Zimmer sollte komplett abgedunkelt sein
  • Lass die Finger von Deinem Smartphone und das am besten eine Stunde vor dem Schlafengehen
  • Wenn du Die Wahl hast, dann wähle ein ruhiges Zimmer als Schlafzimmer
  • Lesen vor dem Schlafengehen soll ebenfalls entspannen
  • Führe abendliche Rituale ein

 

Schläfst auch Du schlecht?

Gehörst Du zu den vielen Deutschen, die nachts nicht schlafen können? Wenn ja, was glaubst Du ist der Grund? Schreibe uns doch in unseren Kommentaren!

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