Wie schläft man in der Tierwelt?

In dem Blogbeitrag “Wie schläft die Welt?” haben wir Dir gezeigt, wie die Menschen rund um die Welt schlafen, doch wie sieht es mit unseren tierischen Freunden aus? Schlafen sie überhaupt alle? Welche typischen Schlafgewohnheiten haben die Tiere?

 

Die Katze

Starten wir direkt mit Deutschlands liebstem Haustier. Die Katze.
Die Katze ist vor allem eigensinnig. Sie weiß was sie will und vor allem was sie nicht will. Meist macht sie auf recht charmante aber doch fordernde Art deutlich, was sie im Augenblick möchte. Eine Katze ist ein angenehmer Lebensgenosse, der nicht viel Arbeit macht und meist verschmust ist.

Wie schläft die Katze?
Eine Katze ist ein echter Schlafliebhaber. Sie verschläft fast zweidrittel des Tages. Im Winter oder bei besonders schlechtem Wetter kann es sogar mehr sein. Die Katze kommt auf circa 12 bis 16 Stunden Schlaf am Tag. Eine Hauskatze passt sich meist dem Schlafrhythmus von ihrem Herrchen an. So schlafen sie in der Nacht mehr und sind am Morgen meist aktiv. Im Gegensatz dazu streunt eine wildlebende Katze meist in der Nacht umher und geht auf die Jagd.

 

Der Hund

Ebenfalls sehr beliebt bei den Deutschen. Der Hund.
Wer einen treuen Gefährten fürs Leben sucht, der ist mit einem Hund genau auf dem richtigen Weg. Das beliebte Haustier ist geduldig und vor allem dankbar, wenn ein Mensch ihm etwas Gutes tut. Dennoch sollte nicht vergessen werden, ein Hund braucht Auslauf und Erziehung. Zeit und Platz ist also ein Muss für jeden Hundehalter.

Wie schläft der Hund?
Ein Hund schläft in etwa solange wie eine Katze. Er kommt auf ungefähr 12 bis 14 Stunden Schlaf am Tag. Ein Hund dem es langweilig ist, kann sogar noch mehr schlafen. Ist ein Hund in der Nacht schlaflos und unruhig, kann das ein Zeichen für zu wenig Auslastung am Tag sein. Außerdem sollen Forscher herausgefunden haben, dass ein Hund ebenfalls träumt.

 

Der Delphin

Schauen wir uns als nächstes einen Meeresbewohner an. Der Delphin.
Ein Delphin lebt im Meer und ist ein besonders schneller Schwimmer. Er ist ein sehr soziales Tier und lebt daher in Gruppen. Innerhalb dieser Gruppe kann er starke Bindungen zu anderen aufbauen. Der Delphin kommuniziert durch Pfeifen, Schnattern, Klicklaute oder auch durch Körperkontakt zu anderen Artgenossen.

Wie schläft der Delphin?
Der Delphin ist ein Säugetier. Er braucht zum Atmen Sauerstoff und muss daher immer wieder an die Oberfläche. Aber auch ein Delphin schläft. Dabei bleibt jedoch die eine Gehirnhälfte wach, um so weiterhin die Atmung aufrechtzuerhalten. Außerdem bleibt meist auch ein Auge auf, um mögliche Angreifer rechtzeitig zu bemerken. Nach circa zwei Stunden wechseln sich die Gehirnhälften ab. Ein Delphin kann durchaus auf zehn Stunden Schlaf am Tag kommen. Dennoch werden diese immer wieder durch aktive Phasen unterbrochen.

 

Der Elefant

Vom Meer in die Hitze. Der Elefant.
Der Elefant ist das größte Tier an Land. Er lebt in Herden und hat ein stark ausgeprägtes Sozialverhalten. Ein Elefant kann mit rund 80 Jahren sehr alt werden. Außerdem ist er intelligent und wird gerne als Symbol für Kraft und Weisheit genutzt.

Wie schläft der Elefant?
Ein Elefant schläft sehr wenig. Er ist das Säugetier, welches nach bisherigem Wissensstand am wenigsten schläft. Er kommt gerade mal auf zwei Stunden Schlaf am Tag. In manchen Nächten bleibt er sogar ganz wach. Ein Elefant schläft im Stehen, dabei ruht der Rüssel am Boden und verzeichnet keine Bewegung. Um kleine Elefanten-Babys zu schützen, schlafen die kleinen Tiere in der Mitte der Herde.

 

Das Insekt

Von ganz groß zu ganz klein. Das Insekt.
Das Insekt ist die artenreichste Klasse der Tiere weltweit. Es ist meist zwischen einem und 20 Millimeter groß. Häufig hat es Facettenaugen und drei Punktaugen. Die Punktaugen sorgen für die Hell- und Dunkelwahrnehmung.

Wie schläft das Insekt?
Lange Zeit war nicht ganz klar, ob ein Insekt tatsächlich schläft oder nicht. Wirkt es doch immer geschäftig und flink. Doch Wissenschaftler aus Darmstadt fanden heraus, dass Bienen zum Beispiel sehr wohl schlafen. Dabei lassen sie ihren Kopf und die Fühler sinken und lassen ebenfalls ihren Stoffwechsel herunterfahren. Die Augen bleiben dabei offen, da die Tiere keine Lider haben. Zudem wurden schlafähnliche Zustände auch bei Ameisen und Fliegen festgestellt. Die Forscher ziehen daraus die Annahme, dass auch Insekten schlafen.

 

Der Vogel

Jetzt geht es hoch in die Lüfte. Der Vogel.
Der Vogel gehört zu den Wirbeltieren und kennzeichnet sich natürlich durch seine Flügel, mit denen die meisten Vogel-Arten auch fliegen können. Das Gefieder wird regelmäßig gewechselt und die Beine sind mit Schuppen bedeckt. Ein Vogel besitzt einen Schnabel, allerdings ohne Zähne. Die Körpertemperatur liegt immer etwas höher im Vergleich zu anderen Tieren. Sie liegt bei um die 42 Grad.

Wie schläft ein Vogel?
Je nach Vogelart findet man ganz unterschiedliche Schlafgewohnheiten bei den Tieren. Flamingos zum Beispiel schlafen im Stehen und nur auf einem Bein. Spechte hingegen bauen sich kleine Schlafhöhlen, in denen sie schlafen können. Wiederrum andere Vogelarten schlafen im Sitzen oder im Stehen. Der Vogel hat viele Feinde, denen er während des Schlafs ausgeliefert sein kann. Daher schläft oft nur eine Gehirnhälfte, so zum Beispiel bei Enten. Tauben öffnen dafür im Schlaf immer wieder ihre Augen.
Es gibt sogar Vogelarten, die während dem Fliegen schlafen können. Dabei schalten sie eine Gehirnhälfte ab, die andere bleibt wach. Zudem bleibt ein Auge auf, um so den Zusammenstoß mit anderen Tieren zu vermeiden. Durch Luftströme bleibt ein Vogel im Schlaf in der Luft.

 

Das Faultier

Jetzt kommt das Schlaf-Tier schlechthin. Das Faultier.
Faultiere leben meist in tropischen Regenwäldern in Süd- oder Mittelamerika. Sie ernähren sich meist von Blättern und halten sich vorwiegend in den Baumkronen auf. Sie hängen dann meist mit dem Rücken nach unten in den Bäumen und bewegen sich auch so fort. Dafür haben sie Klauen, die als eine Art Haken fungieren.

Wie schläft ein Faultier?
Ein Faultier ist ein echter Schlafliebhaber unter den Tieren. Es kommt auf knapp 15 bis 20 Stunden Schlaf am Tag. Es kann rund 40 Jahre alt werden, dabei verschläft es also knapp 34 Jahre. Forscher sollen allerdings entdeckt haben, dass das Faultier in freier Wildbahn wesentlich weniger schläft. Die freilebenden Tiere sollen nur knapp auf 10 Stunden Schlaf kommen. Hier liegt die Vermutung nahe, dass die Tiere weniger schlafen, da sie sich häufiger gegen Feinde zur Wehr setzen müssen oder auf Nahrungssuche sind.

 

Die Tiere und der Schlaf

Viele unterschiedliche Tiere schlafen auf ganz verschiedene Art und Weise. Ob in Bäumen, in der Luft, unter Wasser, kurz oder lang, die Schlafgewohnheiten der Tiere unterscheiden sich sehr. Meist gilt jedoch, je größer das Tier, umso weniger wird geschlafen. Kennst Du noch ein Tier mit einer interessanten Schlafgewohnheit?

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