Wie viel Schlaf ist gesund?
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Wie viel Schlaf ist gesund?

Als wir alle Kinder waren, achteten unsere Eltern hoffentlich stetig darauf, dass wir genug Schlaf bekommen. In der Pubertät wird der Schlafrhythmus gerne mal gewechselt oder gar ignoriert,  Dann kommen die rebellischen Jahre, ehe man irgendwann älter wird und auch weniger Schlaf braucht – aber wie viel Schlaf ist eigentlich gesund?

Aber wie viel Schlaf ist eigentlich gesund? Und kann zu viel oder zu wenig Schlaf auch ungesund werden?

Schlafbedürfnisse

Auch, wenn das Schlafbedürfnis von Mensch zu Mensch variiert, meinen Wissenschaftler, dass die optimale Schlafdauer zwischen neun und sechs Stunden liegt.

Die Ereignisse des Vortages können sich auf die Schlafdauer- und Qualität auswirken. Deshalb schläft man nach einem anstrengenden Tag besser und länger als an einem normalen Arbeitstag.
Allerdings sollte man erst herausfinden, was man überhaupt für ein Schlafbedürfnis hat. Dafür eignet sich der erholende Urlaub hervorragend, indem man einfach mal für einige Tage herausfindet, wie lange man denn ohne irgendwelche Aufputschmittel – also Alkohol oder Zigaretten – durchschlafen kann. Innerhalb von drei Tagen kann man eine ungefähre Schlafdauer erkennen und sich dieser dann auch unter der Woche anpassen.
Falls Dir aber auffällt, dass Du in der Nacht oft aufwachst, und sich daran auch nichts ändert, sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Denn alle Menschen brauchen einen erholsamen Schlaf und sollte ausgeruht und fit in den Tag starten können.

Je mehr wir schlafen, desto mehr verbessert sich unsere Fähigkeit, Informationen zu verarbeiten. Das heißt so viel wie: zwischen neun und sechs Stunden Schlaf verbessert sich unsere Fähigkeit zu lernen, schauen, uns zu orientieren und wir werden sogar produktiver und kreativer. Also ein totaler Jackpot für kreative Leute.
Wenn man aber dann mehr als die maximalen Stunden schläft, verschlechtern sich diese Fähigkeiten und sie nehmen ab. Ebenfalls steigt das Diabetesrisiko und auch die Gefahr, Übergewichtig zu werden.

Habe einen stetigen Rhythmus

Versuche Dich durchgehend und konsequent an Deine Schlafenszeiten zu halten. Am Wochenende kann, beziehungsweise sollte, man aber eine- bis zwei Stunden mehr schlafen, um eine erholsame Wirkung zu merken – im Urlaub kann man auch gerne mal ein- bis zwei Stunden länger in den Federn liegen bleiben. Dein Körper wird es Dir danken.
So kommt man am Morgen auch leichter aus den warmen, bequemen Federn. Und um einen guten Schlaf zu haben, dass man schnell und gut einschläft, braucht man eine optimale Schlafumgebung. Das heißt: ein dunkler Raum, mit einer Temperatur zwischen 16°C und 19°C, optimal mit einem gekippten Fenster und einer Wasserflasche neben dem Bett.

Ein weiterer Aspekt, der Deinen Schlaf beeinflusst, ist deine nächtliche Schlafqualität, die durch verschiedene Faktoren beeinflusst wird. Beispielsweise wenn jemand schnarcht. Egal, ob Du oder vielleicht sogar Dein Partner. Immerhin ist das geschnarche nicht entspannend, auch, wenn man es bei sich selber vielleicht gar nicht mitbekommt.
Sowohl bei Dir als auch bei Deinem Partner kann krankhaftes Schnarchen einen oft total um den Schlaf bringen. Ein Besuch bei einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt könnte bei der Behandlung Hilfe verschaffen.

Kann man vorschlafen?

„Wenn ich heute länger schlafe, kann ich später länger wach bleiben.“ Diesen Spruch kennt man bestimmt aus seiner Jugend.
Beruht er aber auf der Wahrheit? Nein.
Klar, durch das lange schlafen bleibt man länger wach, aber gesund ist das auf gar keinen Fall.
Dein Körper passt sich Deinem Schlafrhythmus an und entwickelt so auch eine eigene Schlafqualität. Die kann man nicht einfach so nach Lust und Laune verschieben. Auch passt sich der Kopf und die innere Uhr sich der „normalen“ Schlafzeit an.
Man kann früher oder später ins Bett gehen, bekommt die gewohnten Stunden Schlaf, erfährt aber eine niedrigere Schlafqualität – ist es das wert?

Und, wie viel Schlaf hast Du pro Nacht?

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