Zu viel Computer, zu wenig Schlaf
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Zu viel Computer, zu wenig Schlaf

Heutzutage ist es ja recht normal, dass bereits Grundschulkinder ein eigenes Smartphone besitzen und nutzen. Oder irgendein anderes technisches Gerät: in der heutigen Welt kommt man nämlich ohne elektronische Geräte fast gar nicht mehr durch den Alltag.
Natürlich wissen wir fast alle, dass es nicht gut ist, wenn man direkt vor dem zu Bett gehen noch am Handy hängt und kurz eine Nachricht über WhatsApp verschickt. Denn dann wartet man schließlich auf eine Antwort, nur, dass man danach wieder antworten kann. Ein Teufelskreis.
Aber Kinder betrifft das alles noch viel, viel schlimmer.

 

Kinder und Schlaf

Bereits ein Viertel aller Schulkinder leiden unter Schlafstörungen. Einer der Hauptgründe, sind Geräte. So wie Handy, Spielekonsole oder Computer. Drei Viertel dieser Kinder sind am nächsten Tag unruhig, müde oder unkonzentriert, wenn sie in der Schule sitzen. Und diese Zahlen steigen stark, da sich die Technik immer mehr ausbessert und noch mehr häuft.

Kinder sollten bis zu zwölf Stunden am Tag im Bett verbringen und schlafen. Denn wenn man unausgeschlafen ist, ist es doch oft verlockend, einfach nochmal die Augen zu schließen und spontan zu sagen „ach, die Schule kann warten – aber meine Träume nicht“. Negativ daran ist nur, dass man nichts lernt in der Schule, sondern, dass auch die Psyche durch den Schlafmangel Schäden nimmt.
Wer zwei Stunden weniger schläft im Kinder- und Jugendalter, hat eine viel höhere Wahrscheinlichkeit, an Depressionen zu erkranken. Ein geringer Teil der 12 – 18jährigen sind bereits von diesem Fall betroffen.

Die gefährlichste Sache, die eintreffen kann, ist die, dass Schüler nur wenige Stunden oder gar keinen Schlaf bekommen, was alle negativen Symptome nur noch mehr intensiviert. Denn Schlafmangel schwächt dazu auch das Immunsystem und sorgt dafür, dass Kinder häufiger krank werden. Also: dem Sprössling am Abend das Handy lieber eine Stunde vorm zu Bett gehen abnehmen, an einem bestimmten Ort über die Nacht aufladen – außerhalb des Zimmers – und dem Kind den nötigen Schlaf besorgen.

 

Schlafbedarf und Technik

Schlaf ist – wie man bereits weiß – lebensnotwendig. Im Schlaf erholen sich schließlich Muskeln, Psyche, Körper und vor allem das Gehirn. Je weniger man schläft, desto weniger kann der Körper sich reparieren und Energie tanken.
Der Schlafbedarf variiert je nach Alter des Menschen. Neugeborene Babys und Kinder brauchen zwischen 9 und 19 Stunden Schlaf. Daraufhin schraubt sich der Schlafbedarf je nach Alter immer ein wenig herunter, bis man irgendwann bei zirka 7 bis 8 Stunden angekommen ist im Erwachsenenalter.

Wenn man aber dann mal schläft, passiert es bei bis zu 40 Prozent der Arbeiter aus dem mittleren Management, dass sie nicht mehr durchschlafen können – ganz speziell in der Nacht von Sonntag auf Montag, einfach, weil die Gedanken sich um den Beruf, anstehende Termine und vielleicht die Familie kreisen. Diese Schlaf raubenden Probleme haben eine sehr starke Tagesmüdigkeit zur Folge, welche wiederum einen erheblichen Leistungsverlust mitzieht.

 

Das alles heißt…

Elektronische Geräte beeinträchtigen den Schlaf sehr negativ. Bereits kleine Kinder leiden unter Schlafmangel, was für das zukünftige Leben gar nicht gut ist. Aber wie viel Schlaf ist eigentlich gesund?
Fast jeder leidet schon unter Schlafmangel.
Also: mal lieber das Handy früher an die Ladestation hängen und sich mal ein schönes Buch heraussuchen, das einen in einen guten Schlaf einleitet.
Denn so hat man immerhin eine gute Geschichte zur Hand, wird aber auch ohne Handy, das die Melatonin-Produktion – Melatonin ist das Einschlafhormon und wird durch Licht reduziert – reguliert, schnell müde. Demzufolge kann man gut, länger und tiefer Schlafen.
Sollte das nächtliche Aufwachen allerdings Überhand gewinnen, wird empfohlen, medizinische Hilfe hinzuzuziehen, da sich das auch unter Umständen gefährlich auf die Gesundheit auswirkt.

 

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